Betriebsfunksysteme

Professionelle Anwender schätzen seit je her die Möglichkeiten, über ein unabhängiges und sicheres Netz kommunizieren zu können. Noch vor wenigen Jahren war ein eigenes Funknetz für die mobile Kommunikation ohnehin zwingend nötig. Mittlerweile haben sich aber sowohl die Umgebungsbedingungen als auch die Anforderungen verändert. Einerseits bieten Mobilfunkanbieter heute ein nahezu flächendeckend ausgebautes GSM-Versorgungsnetz. Und desweiteren dient die mobile Kommunikation schon lange nicht mehr ausschließlich der Sprache. Der Datenanteil in der mobilen Kommunikation hat im Consumerbereich schon lange die Sprache überholt, und dieser Trend zeichnet sich auch im industriellen bzw. professionellen Bereich ab. Für viele Anwendungen muss auch zukünftig eine schnelle und einfache Sprachkommunikation möglich sein. Dies gilt insbesondere für Anwendungen wie Polizei, Sicherheitsdienste, Autobahn- und Straßenmeistereien.

 

Aktuelle Technologien der modernen Funktechnik kommen dabei auch dem gestiegenen Bedarf an Mehrwert- und Datendiensten entgegen. Dazu gehören z.B.:

  • Einzel- und Gruppenrufe
  • Notrufe und Prioritätssteuerung
  • Gesprächsmonitoring
  • Sperren / Freigaben
  • Statusübertragung
  • Kurzmitteilungen
  • GPS-Daten-Übertragung
  • M2M Steuerungen

Je nach Anforderungen und technologischem Ansatz lassen sich heutige professionelle Sprechfunksysteme entsprechend der folgenden Abbildung gliedern:

Um sich darin kategorisieren zu können, muss der Systemplaner abschätzen, welches Sprachaufkommen auf welchem Raum zu erwarten ist und welche Zusatzdienste benötigt werden. Sollen z.B. viele Gespräche gleichzeitig über das Funknetz geführt werden, ist ein Trunking-System (Bündelfunksystem) sinnvoll. Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) haben zusätzliche Anforderungen (wie Verschlüsselung und Zugriffsschutz), die meist nur ein Tetra System oder Tetrapol System erfüllen kann. Anwender die nur ein oder wenige Gespräche führen, oder diese sich meist auf eine Zelle beschränken, benötigen in der Regel nur ein Funksystem bestehend aus einem oder mehreren vernetzten Repeatern. Dabei muss bei der Netzplanung auch die Struktur des abzudeckenden Versorgungsbereiches berücksichtigt werden. Längennetze wie z.B. Autobahnstrecken stellen andere Anforderungen wie Flächennetze (z.B. Versorgung eines Stadtgebietes).

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